Impressionen  

  • dsc07739.jpg
  • dsc07803.jpg
  • DSC_0010.JPG
  • DSC_0011.JPG
  • DSC_037.jpg
  • DSC_0510.jpg
  • gz844018.jpg
  • gz1055696.jpg
  • gz1504863.jpg
  • gz1693664.jpg
  • gz1698280.jpg
  • gz1790469.jpg
  • IMG_5829.JPG
  • IMG_20170321_093210584.jpg
  • IMG_20170328_133151072.jpg
  • IMG_20170328_133631983.jpg
  • PICT0383.jpg
  • PICT0386.jpg
  • PICT0387.jpg
  • PICT0388.jpg
   

Kontakt  

Biebertalschule
Schulweg 3
36145 Hofbieber

Tel. 06657-608900
Fax: 06657-6089029

Kontakt:

poststelle.7261@schule.landkreis-fulda.de

   

Vorklasse

Einschulungsverfahren und Fördermaßnahmen

Durch die einzelnen Schritte des Einschulungsverfahrens entsteht ein Bild über die Persönlichkeit und den Entwicklungsstand des Kindes. Vervollständigt wird dieses durch Informationen der abgebenden Institutionen (Erzieherinnen, Frühförderstellen, Therapeuten) und ggf. weitere Gespräche mit den Eltern. Zeigt es sich hierbei, dass eine Einschulung des Kindes in die erste Klasse zum jetzigen Zeitpunkt nicht ratsam ist, wird es in der Regel in die Vorklasse eingeschult.

 

Das Einzugsgebiet der an der Biebertalschule angesiedelten Vorklasse umfasst sieben Grundschulen (Grundschule in Schwarzbach, Langenbieber, Dipperz, Nüsttal, Hilders, Tann und Schlitzenhausen) sowie acht Kindergärten.

 

Die Arbeit in der Vorklasse beinhaltet einen ganzheitlichen Ansatz. Die Lernsituation greift die Erlebniswelt des Kindes auf. Die Kinder lernen über das Tun und Begreifen. Das Spiel ist dabei ein wichtiges Mittel der Kinder, ihre Umwelt und sich selbst zu erfahren.

Der Ablauf des Tages hat einen eigenen Rhythmus, der durch feste Rituale und einen Wechsel von Spiel- und Arbeitsformen gekennzeichnet ist.

Die festen Rituale bieten den Kindern Vertrautheit und Sicherheit und sind eng verbunden mit zunehmend mehr Aufgabenfeldern, die die Kinder im Wochenrhythmus übernehmen, wodurch das Verantwortungsbewusstsein und das Selbstvertrauen des Einzelnen aufgebaut werden.

Abwechselnde Tätigkeiten wie Spielen und Arbeiten, Singen, Erzählen, Basteln, Malen und Bewegung, die nicht an feste Zeitpläne gebunden sind, sollen motivieren, die Freude an der Schule wecken und die Lernmotivation und Anstrengungsbereitschaft des Einzelnen fördern.

Diese finden sowohl in der Gesamtgruppe, der halben Gruppe, gezielten Kleingruppen und ggf. auch in Einzelförderung statt. So kann auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder eingegangen werden.

 

Die Vorklasse wird von einer Sozialpädagogin geleitet. Jedes Kind wird in der Summe mit 20 Wochenstunden entsprechend seiner Defizite und in seiner Gesamtpersönlichkeit gefördert.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Um eine bestmögliche Weiterentwicklung des Kindes zu ermöglichen ist eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen unerlässlich.

 

Vor dem Schuljahresbeginn veranstaltet der Kindergarten einen Elternabend, bei dem die Vorklassenleiterin den Eltern aufzeigt, was eine Vorklasse ist, wie sie arbeitet und welche Kinder eine Vorklasse besuchen.

 

Am Anfang des Vorklassenjahres erstellt die Vorklassenleiterin eine Anamnese, um nach den Gründen der Entwicklungsverzögerung und Schwächen des Kindes zu forschen. Dazu ist es notwendig, dass die Vorklassenleiterin Kontakt aufnimmt zu den Kindergärten, Frühförderstellen, Therapeuten, Kinderärzten und weiteren Institutionen, die bereits mit dem Kind gearbeitet haben. Bei einem Hausbesuch führt die Vorklassenleiterin ein Elterngespräch um Einsicht in die familiäre Situation, soziales Umfeld und frühkindliche Entwicklung zu erhalten.

Anhand der gesammelten Daten über das Kind erstellt die Vorklassenleiterin einen Förderplan. In Zusammenarbeit mit den Therapeuten, Sonderschulen und Beratungszentren wird mit dem Förderplan an der Weiterentwicklung des Kindes gezielt gearbeitet. Die Vorklassenleiterin informiert die Eltern über den Ist-Stand ihres Kindes und verweist auf weitere Fördermöglichkeiten, Beratungsstellen und Institutionen zur Diagnostik. Im Sinne der Förderung zur Entwicklung des Kindes werden die Eltern in die Arbeit mit einbezogen und gebeten, mit der Vorklassenleiterin und den Institutionen zusammen zu arbeiten.

 

Institutionen wie Kinderhorte, Heime, Hausaufgabenbetreuungsstellen die nachmittags mit dem Kind arbeiten, werden genauso wie die Eltern in die Förderung des Kindes von der Vorklassenleiterin mit einbezogen.

 

Um den Übergang in die 1. Klasse oder Förderschule zu erleichtern, wird das Kind von der Vorklassenleiterin noch nachbetreut.

 

Ziele der Vorklasse

  • sozial-emotionale Entwicklung
  • Arbeitsverhalten: Ausdauer, Motivation
  • Konzentration, Merkfähigkeit
  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • Wahrnehmungen: auditiv, visuell, taktil, Körperwahrnehmung
  • Sprachfähigkeit
  • Lernbereich Mathematik: Raum-Lage-Differenzierung
  • mathematische Fähigkeiten: Zählen, Formen, Farben, Ziffern und Mengen von 1 - 10, Rechenoperationen
  • Lernbereich Schriftspracherwerb

 

Mit dem Abschluss des Vorklassenjahres soll den Schülerinnen und Schülern der erfolgreiche Einstieg in die 1. Klasse der Grundschule ermöglicht werden.

 

Bereiche der Unterrichtsarbeit  (siehe auch 2.5 Unterrichtsarbeit und Besonderheiten)

Die Unterrichtsarbeit in der Vorklasse umfasst folgende Bereiche:

 

  • Sprache und Literatur
  • Natur- und Sachbegegnung
  • Einführung in mathematisches Denken
  • Religiöse und ethische Erziehung
  • Bildnerische Gestaltung
  • Vorbereitung auf Schreiben und Lesen
  • Rhythmische Erziehung
  • Bewegungserziehung
  • Verkehrserziehung